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Impressum
Danke
liebe Leser! Als wir Ihnen vor vier Wochen an gleicher
Stelle unser neues Buch vorstellten, konnten wir nicht ahnen,
welche Lawine wir lostreten würden. Sie haben bestellt – und
nicht nur Sie: Nach nur vier Wochen ist die erste Auflage
bereits ausverkauft; der Verlag druckt nach und Amazon
empfiehlt das Buch auf Platz 5 der wichtigsten
Neuerscheinungen im Bereich Wirtschaft & Karriere.
Falls Sie noch
nicht zugegriffen haben, können Sie das hier nachholen:
Different Thinking!
Und wenn Sie
nicht (nur) lesen, sondern auch hören und sehen möchten, gibt
es in den nächsten Wochen öffentliche Veranstaltungstermine in
Dingolfing, Wien, Zürich, Bregenz und
Paris.
Wann lernen wir uns persönlich kennen?
Herzliche
Frühlingsgrüße
aus Wien
Anja Förster
& Peter Kreuz


Viele Unternehmen fokussieren darauf, Ideen für Innovationen
im engen Wettbewerbsumfeld der eigenen Branche zu suchen. Auf
der Suche nach neuen Ideen wird die Konkurrenz genau
beobachtet, dieselben Fachzeitschriften gelesen, die auch die
Wettbewerber studieren, dieselben Messen besucht und denselben
Beratern vertraut, die auch schon fünfzehn Wettbewerber
beraten haben.
Was passiert?
Willkommen im Meer der Ununterscheidbarkeit! Ähnliche Firmen
mit ähnlichen Mitarbeitern, die ähnliche Ideen entwickeln,
ähnliche Dinge produzieren, die ähnliche Preise und Qualität
haben.
Clevere
Business-Querdenker stellen Branchenkonventionen fortlaufend
in Frage, blicken über die konventionellen Grenzen des
Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in anderen Branchen
nach guten Ideen, Inspiration und Anregungen für originelle
Problemlösungen oder neue Leistungsangebote: Sie praktizieren
den 360-Grad-Blick.

Querdenk-Praxis: Cemex
CEMEX ist einer
der weltweit führenden Hersteller von Fertigbeton. Das
Unternehmen ersann eine ungewöhnliche Lösung für ein
branchenübliches Problem. Die Herausforderung: Aufgrund von
Terminverschiebungen und ähnlichen Problemen sind Verlustraten
von 50 Prozent bei der Anlieferung von Beton auf Baustellen
üblich.
CEMEX suchte
deshalb außerhalb der Baubranche nach cleveren
Problemlösungen. Das Ergebnis: Blitzauktionen nach eBay-Art.
Das funktioniert wie folgt: Wenn ein Betonmischer auf einer
Baustelle eintrifft, auf der wegen Verzögerungen im Bauplan
noch kein Bedarf für den Beton besteht, loggt der Fahrer sich
umgehend in seinen Bordcomputer ein und sucht mittels einer
Blitzauktion nach eBay-Art im näheren Umkreis nach Abnehmern
für seine schnell verderbliche Ladung. Auf diese Weise ist es
CEMEX gelungen, die Verlustrate im Betongeschäft von 50
Prozent auf 15 Prozent zu drücken.
Querdenk-Chance
Auch
wenn es noch so bequem erscheint: Treten Sie heraus aus der
Komfortzone vertrauter Problemlösungen!
Wer neue
Lösungen für alte Probleme nur an den Stellen sucht, die ihm
vertraut sind, darf sich nicht wundern, wenn nichts wirklich
Neues dabei herauskommt. Wenn Sie neue Perspektiven suchen,
müssen Sie bereit sein, das vertraute Terrain zu verlassen und
frisches Denken und eine wohldosierte Außensicht auf die
eigene Branche zuzulassen.
Die Lösung:
Sehen Sie sich woanders um und verbinden Sie Neues mit
Vertrautem! Suchen Sie gezielt in vollkommen fremden Branchen
nach Ideen, Inspiration und Anregungen für clevere
Problemlösungen und Ideen für neue Leistungsangebote.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Beitrag über CEMEX in Tom Peters
Buch: Re-Imagine
>CEMEX Homepage
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im
unserem Buch "Different Thinking"

Die herausragende Leistung des Industriezeitalters
bestand im Streben nach schrittweiser Verbesserung des
Vorhandenen. Und auch heute noch gilt in vielen Unternehmen:
die vorsichtige Verbesserung des Altbewährten steht über der
Veränderung.
Das Problem:
Schrittweiser Zuwachs ist der schlimmste Feind der Innovation.
Mit einer Strategie, die auf mehr desselben zielt, werden Sie
keine großen Sprünge machen.
Business-Querdenker wählen einen anderen Weg: Sie arbeiten
auch an Verbesserungen – gleichzeitig sind sie aber auch
bereit, tradierte Produktkonzepte, Prozesse und Strategien
jeden Tag aufs neue in Frage zu stellen und sie wagen es,
vollkommen neue Angebote zu schaffen. Doch die Ideen für diese
neuen Leistungsangebote wachsen nicht auf den Bäumen. Sie sind
das Resultat eines klugen strategischen Vorgehens, im Zuge
dessen neue Ideen systematisch gesammelt und ausprobiert
werden.
Querdenk-Praxis: Starbucks
Das weltweite Wachstum der
Kaffeebar-Kette Starbucks läuft wie geschmiert. Das Konzept
vom schicken Kaffee und den gemütlichen Sofas, die zum
Verweilen einladen, kommt bei den Kunden in Wien ebenso gut an
wie in Peking oder Dschidda.

Also weiter so wie bisher? Starbucks ist
clever genug, frühzeitig auf ein Portfolio der Möglichkeiten
zu setzen. Und dieses Portfolio besteht nicht nur aus Kaffee,
sondern auch aus Musik. An die 2.500 Filialen will die
weltgrößte Kaffeebar-Kette in den nächsten zwei Jahren mit
digitalen Musikläden ausstatten. 250 000 Songs gibt es zur
Auswahl. Kunden können sich ihre Lieblingslieder aussuchen und
auf eine eigene CD übertragen.
Die Starbucks Filiale in der Third Street
Promenade im kalifornischen Santa Monica ist ein Versuchslabor
für diese neue Idee: Verteilt im Coffeeshop sind insgesamt 70
Computer, über die sich Songs aus rund 10.000 CDs abrufen und
nach Wunsch kombinieren lassen. Die persönliche "Best Of" wird
im Café gebrannt – zwölf Songs kosten 14 Dollar.

Wie lohnend dieses neue Leistungsangebot
für Starbucks ist, verdeutlicht die folgende Rechnung: Bringt
Starbucks nur 5 Prozent seiner Gäste dazu, eine CD zu kaufen,
würde das den Umsatz des Konzerns (2003: 4 Mrd. Dollar) um
zwei Prozentpunkte erhöhen.
Das Geschäft mit der Musik hat sich für
Starbucks schon in der Vergangenheit als gutes Geschäft
erwiesen: „Genius loves Company“, die letzte Produktion der
verstorbenen Soul- und Blues-Legende Ray Charles, wurde in
einer Kooperation zwischen Starbucks und der Plattenfirma
Concord über die Cafés der Kette vermarktet – und das mit
großem Erfolg. Die CD verkaufte sich über 44.000 Mal in den
Starbucks-Läden und wurde mit Platin ausgezeichnet.
Querdenk-Chance
Die Chance eines Unternehmens, auch in Zukunft erfolgreich zu
sein, verhält sich direkt proportional zu der Anzahl an
Experimenten, die es durchführt. Das Beispiel von Starbucks
zeigt, dass erfolgreiche Unternehmen ständig an einem
Portfolio der Möglichkeiten arbeiten.
Viel versprechende Ideen, die das Potenzial haben, steigende
Erträge zu erzielen, kommen in dieses Portfolio. Ideen, die
diese Hürde nicht passieren, werden aus dem Portfolio
herausgenommen oder für eine mögliche weitere Entwicklung
aufbewahrt. Die Herausforderung besteht bei diesem Vorgehen
nicht darin, das eine enorme Mega-Geschäft aufzuspüren. Sie
besteht darin, das Experiemente-Portfolio fortlaufend zu
füttern, um damit die Chance zu erhöhen, eine neue starke
Geschäftsidee zu entwickeln.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Starbucks Homepage
>Beitrag über Starbucks in der
Business Week
>Beitrag über Starbucks in der Welt
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im
unserem Buch "Different Thinking"


Casa Sanchez ist ein mexikanisches Familienrestaurant im
Mission District in San Francisco. Martha Sanchez, die Enkelin
des Gründers, ist die Urheberin einer sehr kuriosen
Vermarktungsidee, auf die sie bei der Betrachtung des
Firmenlogos (ein kleiner Mexikaner mit Sombrero reitet auf
einem Maiskolben) kam: Jeder, der sich dieses Logo tätowieren
lässt, erhält im Casa Sanchez seine Mahlzeiten auf Lebenszeit
kostenlos.

80 Dollar kostet
die Tätowierung, die sich bereits nach einem Monat kostenlosem
Essens im Casa Sanchez wieder bezahlt macht. Anfangs, so
berichtet Martha Sanchez, reagierte niemand auf diese Idee.
Doch eines Tages standen zwei Mitarbeiter eines Nachtclubs an
der Kasse und verwiesen auf ihre Tattoos. Weitere folgten.
Inzwischen ist das
Angebot zum Selbstläufer geworden. Die tätowierten Kunden
vertrauen angesichts der 72jährigen Geschichte und des guten
Rufs des Restaurants darauf, noch lange umsonst essen zu
können. Und die Besitzer freuen sich über die Skrupel ihrer
Gäste, auf Dauer gar nichts zu bezahlen. Das ist ihnen
peinlich. Und so geben sie immer große Trinkgelder, berichtet
Martha Sanchez.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Artikel im San Francisco Chronicle
>Artikel im Newsletter von
Reisebuch.de
>Mehr clevere Marketingideen in
unserem Buch "Marketing-Trends"


Egal, in welcher Branche
wir tätig sind, wir können jedem jederzeit genau erklären,
warum unser Produkt so ist, wie es ist, und vermutlich auch,
warum es nicht anders sein kein.
Wir haben eine ganze Reihe
von vorgefertigten Auffassungen, Meinungen und unumstößlichen
Prinzipien, wie unsere Branche strukturiert ist, wie der
Wettbewerb aussieht und wer die Kunden sind. Natürlich glauben
wir auch zu wissen, welche Produkte die Kunden wollen und
welche sie nicht wollen.
Business-Querdenker wählen
ein anderes Vorgehen. Sie hören nicht nur auf die Ergebnisse
der Marktforschung und die Kundenfeedbacks, sondern verstehen
sich auch als Wegbereiter für neue Ideen, indem sie versuchen,
ihre Kunden zu neuen Produkten zu führen.
Querdenk-Praxis: Neues Wohnen
Das Denken in vorgefertigten
Konzepten galt lange Zeit auch für Wohnungsbauunternehmen: Das
Standardangebot für Familien mit zwei Kindern: 80 Quadratmeter
mit Balkon, für Senioren reichen 55 Quadratmeter und für
Singles darf es noch etwas kleiner sein. Doch die Zeiten, in
denen sich die verschiedenen Ansprüche der einzelnen
Zielgruppen für Mietwohnungen allein in der Quadratmeterzahl
niederschlugen, sind vorbei.
Heute gilt: Jeder
Lebensabschnitt verlangt nach einer eigenen Wohnidee.
Interessante neue zielgruppengerechte Wohnkonzepte zeigen, wie
mit dem Konzept „Wohnen nach Lebensphase“ frischer Wind in die
Mietwohnungen kommt.
Querdenk-Praxis: Live & Work
Beispiel: Wienerberg City.
Diese nach dem "Live & Work" Konzept errichtete Anlage in
Wien-Favoriten umfasst insgesamt 111 Wohnungen, die mit einer
gläsernen Brücke direkt mit dem Büroteil der Anlage verbunden
sind. Also ideal für junge Selbständige, die gern ihren
Schreibtisch nur einige Schritte entfernt von ihrem Wohnzimmer
haben möchten. Die Wohnungen waren binnen kürzester Zeit
vergeben, was angesichts des guten
Preis-Leistungsverhältnisses von Mietpreis, Infrastruktur und
technischer Ausstattung der Büroräume nicht wundert.

Querdenk-Praxis: Frauen-Wohnen
Ein anderes Konzept, das
unter dem Schlagwort „Frauen-Wohnen“ vermarktet wird, soll den
Frauen ihren Alltag generell erleichtern. Bei den 137
Wohnungen in der Wiener „Frauenwerkstatt“, einem
Gebäudekomplex, der ausschließlich von Frauen geplant und
errichtet wurde und dadurch die weiblichen Bedürfnisse an das
Wohnen stärker berücksichtigt, herrscht Sicht- und Rufkontakt
zu den Spielzonen und im Eingangsbereich. In die Anlage
integriert sind Tagesbetreuungsräume, in denen die Kinder
unter Aufsicht spielen können.
Querdenk-Praxis: MQ West
Noch ein Beispiel für ein
modernes Wohnkonzept: Das MQ-West liegt an der Schnittstelle
zwischen Museumsquartier und dem Wiener Spittelberg. Die
Innenräume der Wohnungen wurden allesamt als Lofts konzipiert,
die es dem Mieter ermöglichen, nachträglich seine Wände
einzuziehen. So kann er selbst seine privaten und beruflichen
Räumlichkeiten bestimmen. Natürlich ist hier die technische
Ausstattung ebenfalls State of the Art.
Querdenk-Chance
Der irischer Schriftsteller und
Literaturnobelpreisträger George Bernhard Shaw hat einmal
gesagt: "Du siehst Dinge und du fragst: warum? Ich aber
sehe Dinge und ich frage: warum nicht?"
Genau diese Einstellung gilt
auch für Querdenker: Egal, wie alltäglich die Produkte oder
Dienstleistungen Ihres Unternehmens auch sein mögen, sie
müssen vom Gefühl der permanenten Innovation durchdrungen
sein. Die Fragen „Warum ist das eigentlich so?“ und „Muss das
tatsächlich so sein?“ müssen zu selbstverständlichen
Werkzeugen im Alltagsgeschäft werden. Die Beispiele der
erfolgreichen neuen Wohnraumangebote in Wien zeigen, dass sich
das hinterfragen gängiger Produktkonzepte lohnt, denn so
eröffnen sich vollkommen neue Spielräume für innovative
Leistungsangebote!
Quellen
und weiterführende Informationen
>Artikel in Trend, Haus Couture,
3/2005
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im
unserem Buch "Different Thinking"




Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja
Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern:
Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus
Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener
Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business Querdenken ist die
weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach
unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und
weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person
>Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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