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Neue
Märkte erobern und den Wettbewerb ausmanövrieren!
In
dieser Ausgabe des Beratungsletters erwarten Sie wieder viele ungewöhnliche
Beispiele cleverer Querdenker und Innovatoren.
Wenn Sie noch
tiefer in das Thema einsteigen wollen, schauen Sie doch mal in
unser
Buch, das in
den letzten Wochen die einschlägigen Bestsellerlisten erobert
hat. Und hier gibt’s noch was auf die Ohren: Mitschnitte von
einigen Radiointerviews, in denen wir in den letzten Wochen
unser Buch vorgestellt haben, finden Sie
hier.
Viele Grüße!
Anja Förster
& Peter Kreuz


Suchen Sie Innovationen nicht nur im Kern Ihrer Produkte.
Gigantisches Potential existiert entlang der gesamten
Kunden-Erfahrungskette: vom Kauf über den Gebrauch bis hin zur
Entsorgung (mehr).
Querdenk-Praxis: Progressive Insurance
Peter
Lewis, langjähriger CEO von Progressive Insurance und heutiger
Aufsichtsratsvorsitzender, sagt: "Ich bin Spinner und
Geschäftsmann." Und er ist Querdenker, Innovator und
treibende Kraft hinter dem viertgrößten KFZ-Versicherer in den
USA, der mit ungewöhnlichen Service-Innovationen auf sich
aufmerksam macht.
Lewis ist der
Überzeugung, das die Kernaufgabe eines Autoversicherers darin
besteht, das Trauma, die Kosten und die Unannehmlichkeiten,
die einem Versicherten im Falle eines Unfalls entstehen, zu
minimieren – und das so effektiv und kostensparend wie
möglich.
Das
funktioniert so: Wenn ein Versicherter einen Unfall hat, muss
er sich nicht allein mit dieser Situation herumschlagen. Das
Problem: Die meisten Menschen haben nicht viel Erfahrung mit
Unfällen und sind deshalb in dieser Situation unsicher: Wie
verhalte ich mich am Unfallort, sollte ich Fotos machen, die
Polizei einzuschalten, Zeugen nachjagen, etc.?

Bild: Die "Rapid Response Vehicles" von Progressive
Die
Serviceinnovation von Progressive bietet hierfür eine ebenso
einfache wie innovative Lösung: Die Versicherten rufen im
Falle eines Unfalls einen Mitarbeiter von Progressive direkt
zum Unfallort; der Fachmann klärt dann die Angelegenheit mit
Polizei und der gegnerischen Partei. Dazu baute Progressive
eine Flotte von über 1.500 Service-Wagen auf, die Laptops an
Bord haben und direkt mit der Schadensabteilung kommunizieren
können.
Mittels WLAN
und einer umfangreichen Datenbank kann der Gutachter den
Schaden in vielen Fällen schon am Unfallort ermitteln und
einen Scheck ausstellen … binnen einer Stunde, nachdem sich
der Unfall ereignete. Da kann Ihre Autoversicherung vermutlich
nicht mithalten ;-)

Abbildung: Die branchenübliche
Erfahrungskette des Kunden im Vergleich zur Erfahrungskette
mit Progressive Insurance
Betrachtet man
die typische Kunden-Erfahrungskette für Kfz-Versicherungen, so
wird viel Mühe auf den ersten Schritt, den Kauf gelegt. Da
gibt es einen bestens geschulten Außendienst, schöne Prospekte
und aufwendige Werbekampagnen. Doch die wirkliche Qualität des
Angebots zeigt sich bei Kfz-Versicherungen immer dann, wenn
man sie am nötigsten braucht: dann, wenn es gekracht hat. Das
ist der vierte Schritt in der Kunden-Erfahrungskette, der
Gebrauch der Versicherung. Und genau hier setzt die Value
Innovation von Progressive an.
Der Nutzen der
Serviceinnovation von Progressive ist übrigens so überzeugend,
das die Akquise von Neukunden in der Regel direkt am Unfallort
erfolgt: Dann nämlich, wenn Unfallgegner und Zeugen sehen,
welchen Wert Progressive seinen Kunden bietet und darüber
nachdenken, die Versicherung zu wechseln ;-)
Querdenk-Chance
Value Innovation ist die
Chance, unentdeckte Innovationspotentiale zu erschließen und
damit eine Differenzierung vom Wettbewerb und einen echten
Nutzen für Ihre Kunden zu schaffen. Die Kernidee: Klopfen Sie
bei der Suche noch Innovationen jeden Bestandteil IHRER
Kunden-Erfahrungskette ab: Welche Bausteine der
Erfahrungskette werden von Ihren Wettbewerbern gemeinhin
übersehen? Wie können Sie durch die Besetzung dieser Felder
für Ihre Kunden neue einzigartige Werte schaffen?
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage von Progressive Insurance
>Mehr zu diesem Querdenkansatz in
unserem Buch "Different Thinking"

Viele Unternehmen konzentrieren sich in ihrer Suche
nach neuen Absatzmärkten auf die hoch entwickelten
Industrienationen. Sie verwenden all ihre Kraft darauf, ihren
Marktanteil in diesen Märkten zu halten und auszubauen. Doch
dieses Ziel ist in den Märkten, die längst müde und satt sind,
nur sehr mühsam zu erreichen.
Potenzial für
zukünftige Geschäfte gibt es jenseits der Massenmärkte der
entwickelten Welt. Menschen in den neuen Mega-Märkten wie
Brasilien, Indien oder China sind die größte Zielgruppe der
Welt - 4 Milliarden Menschen warten darauf, mit cleveren Ideen
als Zielgruppe erschlossen zu werden. Doch die Erschließung
dieser Märkte braucht eine andere Herangehensweise: Der bloße
Export der heimischen Standard-Produkte mit denselben
Methoden, die in den entwickelten Märkten angewendet werden,
funktioniert nicht.

Querdenk-Praxis: Hewlett-Packard
Neue Märkte in Schwellenländern
erschließen: Hewlett-Packard hat sich dafür gleich einen ganz
harten Brocken ausgesucht: Der indische Bundesstaat Andrah
Pradesh, der in den vergangenen Jahren von einer nicht
endenden Dürre heimgesucht war, dazu nur über ein sehr
unzuverlässige Stromversorgung verfügt und wo man in den
Dörfern die Wunder der Technik wie Computer oder digitaler
Fotoapparate nur vom Hörensagen kennt.
Und dennoch hat genau diese Technik eine
ganz neue Art von Jobs und einen neuen Absatzmarkt für HP in
Andrah Pradesh geschaffen. Hewlett Packard stattet junge
Frauen und Männer mit einem Rucksack aus, in dem sich
Digitalkamera, mobiler Drucker und ein Solarladegerät
befinden. Mit dieser Ausstattung ziehen die "digitalen
Wanderarbeiter" von Dorf zu Dorf. Sie fotografieren Babys,
Hochzeiten und andere stolze Momente des Dorflebens. Der Preis
für ein Foto plus Ausdruck auf dem mobilen Printer beträgt
umgerechnet rund 0,70 Dollar. Ein Betrag, der für die Familien
in den Dörfern leistbar ist - eine eigene Kamera hingegen wäre
unvorstellbar.
Die digitalen Wanderarbeiter mieten das
Equipment für umgerechnet 9 Dollar pro Monat und tragen mit
diesem neuartigen Geschäft zum Familieneinkommen bei. HP’s
Strategie? „Wir machen Experimente. Wir probieren etwas und
lernen daraus“, sagt Anand Tawker, HP’s Beauftragter für die
Entwicklung von Produktideen für Märkte in Schwelleländern.

Querdenk-Chance
Low Income - High Potential
ist eine echte Chance für Business-Querdenker und für SIE! Die
Kernidee: Produkte und Services, die eigentlich für die
potenziellen Kunden in den neuen Mega-Märkten Asiens und
Südamerikas nicht leistbar sind, in kleine Portionen
aufsplitten und so ganz neue Kundengruppen erschließen - das
gilt sowohl für Konsumgüter- wie auch für
Industriegütermärkte.
Wenn
potenzielle neue Kunden gern Ihr Leistungsangebot kaufen
würden aber nicht die finanziellen Mittel besitzen, ist es an
Ihnen, über neue Portionierungen nachzudenken, die Ihr Angebot
für diese Kunden leistbar machen: Denken Sie nach über
Mini-Portionen, Mini-Darlehen, Leasing, Produktbündelung oder
Wiederverkauf. Das erschließt Ihnen neue Zielgruppen, neue
Umsatzquellen und legt die Grundlage für ein Markenbewusstsein
bei Kunden, die zukünftig aufgrund weiter steigenden
Einkommens immer interessanter werden.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Artikel in der Business Week
>Mehr Querdenkansätze in
unserem Buch "Different Thinking"


Optimieren Sie nicht das branchenübliche Preismodell, sondern
schaffen Sie sich ein eigenes! Das ist die Kernaussage des
Querdenk-Ansatzes Preis-DNA (mehr).
Und das
funktioniert selbst für den schwierigen Anzeigenmarkt – dort
gelingt es einigen Zeitungen, auch in wirtschaftlich schweren
Zeiten begeisterte - und auch zahlende - Werbekunden zu
gewinnen und gleichzeitig die Loyalität der Leser zu erhöhen.
Querdenk-Praxis: Berner Zeitung
Wie gewinnt man neue Anzeigenkunden? Ganz
einfach: Man kombiniert Print-Anzeigen mit einer Online
Auktion, so wie es die Berner Zeitung macht.
Grundprinzip ist dabei so einfach wie
einleuchtend: Die werbetreibende Firma stellt der Lokalzeitung
Produkte für eine Auktion zur Verfügung. Die Zeitung
präsentiert diese Produkte in einer Sonderbeilage. Danach
werden die Produkte im Internet versteigert. Wenn ein Kunde
ein Produkt ersteigert, behält die Zeitung das Geld und stellt
dafür dem Händler Anzeigenplatz in Höhe des Ladenpreises des
Produktes zur Verfügung.

Liegt der Auktionspreis unter dem
Ladenverkaufspreis, kommt die Differenz den Zeitungslesern
zugute, denn sie können brandaktuelle Produkte zu einem sehr
günstigen Preis ersteigern. Damit profitieren alle beteiligten
Parteien. Neben den Lesern auch die Werbekunden, die günstig
Anzeigenplatz für ihre Produkte erwerben können und die
Zeitung, die einen neuen, kundenorientierten Zugang zu ihren
bestehenden und neuen Werbekunden gewinnt.
Konkret in Zahlen sah das bei der Berner
Zeitung wie folgt aus: Käufer und Abonnenten der Zeitung
bekamen einen Auktionskatalog in Beilagenform in ihrer
Zeitung. Darin abgebildet waren 395 neue Produkte von 100
zumeist lokalen Händlern. 319 der Produkte wurden über das
Internet versteigert. Die Event-Auktion bescherte der Berner
Zeitung zusätzliche Werbeeinnahmen von 348.000 Franken
(225.000 Euro), 55 neue Werbekunden - von denen die Hälfte
zuvor nicht im Blatt inseriert hatte - und einen
Innovationsschub in der Zusammenarbeit mit dem Werbemarkt.
Querdenk-Chance
Wann haben SIE
zuletzt das bestehende Preismodell in Ihrer Branche in Frage
gestellt? Mit Preismodell meinen wir dieses ungeschriebene und
doch allgemein akzeptiertes "Gesetz", nach dem der Preis in
Ihrer Branche üblicherweise bestimmt wird.
Stellen Sie
diese allgemein akzeptierte Konvention in Frage, schlagen Sie
im buchstäblichen Sinne mit einem dicken Hammer drauf,
zerlegen es, experimentieren und setzten es schließlich wieder
neu zusammen. Und wenn so wie bei der Berner Zeitung alle
beteiligten Parteien (Zeitung, Anzeigenkunden, Leser)
hinterher die Sieger sind, dann wissen Sie, dass es
funktioniert!
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage der Berner Zeitung
>Homepage
des Unternehmens "Catchup! Communications" das solche
Auktionen organisiert


Der Schriftsteller
Marshall McLuhan hat einmal gesagt: "Ich weiß nicht, wer das
Wasser entdeckt hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es
kein Fisch war."
Und wie ein Fisch das Wasser
vor seinen Augen nicht sieht, so sind auch wir oft blind für
die Welt direkt von unseren Augen. Also braucht es jemanden
mit einer anderen Perspektive, um das sichtbar zu machen. Die
Ironie an der Sache ist, dass diese Person unsere Chancen und
Probleme deshalb so klar umrissen sehen kann, weil sie nicht
jeden Tag darauf starrt. Die Außensicht auf die Dinge macht es
so klar und genau das ist die Idee beim 360-Grad-Blick (mehr).
Kürzlich haben wir einen
Workshop für ein
Unternehmen aus der Bankbranche durchgeführt. Themen:
Innovation, Querdenken und neue Märkte. Und den größten Wert,
den wir dem Unternehmen liefern konnten, ist die Tatsache,
dass wir KEINE Branchenexperten sind.

Wir hatten keine fixen
Vorstellungen über die ungeschriebenen Gesetze der Branche.
Ganz im Gegenteil: Durch unser Nicht-Expertise konnten wir das
Ganze von außen betrachten und entscheidende Fragen stellen:
Warum wird das so gemacht? Was kann man von anderen Branchen
lernen? Weshalb versucht man nicht das folgende Vorgehen…?
Unser Tipp
für IHREN Blick über den Tellerrand:
1.
Setzen Sie sich mit jemandem zusammen, der in einer
ganz anderen Branche arbeitet. Einzige Bedingung: Dieser
Jemand muss ein agiler Denker und kritischer Geist sein.
2.
Beschreiben Sie dieser Person
die Details eines Projektes, an dem Sie gerade arbeiten
und das Sie herausfordert.
3.
Fragen Sie ihn nach Chancen, die Sie möglicher
Weise übersehen haben.
4.
Vertauschen Sie die Rolle mit ihm. Nun ist es an
Ihnen, in die Rolle des Zuhörers zu schlüpfen und über das
Projekt zu hören, an dem Ihr Gegenüber gerade arbeitet.
Sie werden eine erstaunliche
Erfahrung machen: Sie werden in ihrem Projekt ganz neue
Aspekte und Chancen entdecken, die Sie zuvor komplett
übersehen haben. Und seien Sie versichert, dass Sie genau
dasselbe auch für Ihr Gegenüber in Bezug auf dessen Projekt
entdecken werden.


Verbinden Sie Branchen und Leistungsangebote
miteinander, die traditionell nicht zusammen gehören. So
lautet die Idee des Querdenkansatzes Mix-It, der es Ihnen
erlaubt, mit Bindestrich-Innovationen neue Märkte zu erobern!
(mehr)
Querdenk-Praxis: The Great Indoors

Dass man mit der
Mix-It-Strategie selbst im schwierigen Umfeld des
Einzelhandels große Erfolge erzielen kann, zeigt "The Great
Indoors": Eine gekonnte Mischung aus Einrichtungshaus,
Baumarkt, Trendshop und Musterhaus.
Eines der besonderen
Prinzipien: "Shop by Room". In riesigen Stores sind komplett
eingerichtete und schön dekorierte Wohnzimmer, Schlafzimmer,
Küchen und Bäder aufgebaut. "Lifestyle Vignettes" nennt das
Unternehmen diese Bereiche. Man kann durch diese Bereiche
schlendern, Ideen und Inspiration zum Wohnen aufsaugen und
natürlich auch alle ausgestellten Produkte und Accessoires
kaufen. "Schöner wohnen" zum Anfassen und Mitnehmen.

Bei „The Great Indoors“
bekommt der Kunde Erlebnis und Inspiration. Er findet alle
Produkte, die er zum Renovieren oder Bauen braucht und kann
auch sämtliche Beratungsleistungen rund ums schöne Wohnen in
Anspruch nehmen. So mixt "The Great Indoors" sehr erfolgreich
das Beste aus verschiedenen Welten:
(1) Das
breite Sortiment, das Know-how und den Service des Fachhandels
(2) Die
besonderen Einrichtungsideen eines modernen Einrichtungshauses
(3) Die
Installationsleistungen eines guten Handwerkers und
(4) Die
günstigen Preise eines Baumarkts.
Entgegen dem branchenweit
rückläufigen Umsatztrend ist die Vertriebslinie "The Great
Indoors" des US-Einzelhandelskonzerns Sears sehr erfolgreich.
Querdenk-Chance
Mit innovativen Kombinationen
können Sie die Aufmerksamkeit und die Portemonnaies alter und
neuer Kunden erreichen, weil Sie sich deutlich differenzieren
und neue Werte für Ihre Kunden schaffen.
Sind SIE bereit, Branchen und
Leistungsangebote miteinander zu verbinden, die traditionell
nicht zusammen gehören? Oder murmeln Sie bei diesem Gedanken
Sätze wie "Das ist in unserer Branche nun mal so!", "Das haben
wir schon immer so gemacht!", "Wo kämen wir denn da hin, wenn
das jeder machen würde?!" ;-)
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage von "The Great Indoors"
>Mehr zu diesem Querdenkansatz in
unserem Buch "Different Thinking"



Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja
Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern:
Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus
Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener
Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business Querdenken ist die
weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach
unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und
weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person
>Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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