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"Man muss immer wissen, wann es an der Zeit
ist, aufzuhören." Der schlechteste nur denkbare Karriereratschlag, finden wir.
Wenn Sie das, was sie tun, mit Leidenschaft, Freude und echter Begeisterung
erfüllt, warum zum Teufel sollten Sie damit aufhören? Weil Sie zu alt sind? Weil
Sie vielleicht nicht die Chance haben, ganz vorn an der Spitze mitzuspielen?
Weil es andere gibt, die das besser können? Das ist totaler Quatsch.
Schauen Sie sich die Athleten bei den gerade offiziell beendeten Olympischen Spielen in
Peking an. Wie viele der dort versammelten Sportler werden im Laufe ihrer
Karriere schon den Ratschlag gehört haben, dass es verletzungs- oder
altersbedingt an der Zeit wäre, mit dem Sport aufzuhören. Und dennoch haben sie
weitergemacht. Und waren in Peking dabei.
Wir finden, dass der beste Karriereratschlag von Hiroshi Hoketsu kommt,
einem japanischer Dressurreiter. Mit 67 Jahren (!) war er der älteste Teilnehmer
bei den
Olympischen Sommerspielen in Peking. Leider schrammte er knapp an der
Qualifikation für den Einzelwettbewerb vorbei. Macht nichts, bei den Spielen in
London 2012 will er wieder antreten. Er rechnet damit, dass sowohl seine Stute
als auch er selbst dann in ihrem sportlichen Zenit stehen werden. "Ich werde
jeden Tag ein bisschen besser", sagt er. "Das treibt mich an."
Und er hat Recht: Leidenschaft ist die Mutter aller großen Dinge. Und es gibt
sie da draußen: Menschen und Organisationen, die für Leidenschaft, Begeisterung und Wachstum
stehen. Mehr dazu in diesem Beratungsletter.
Alles, außer gewöhnliche Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz


Traditionelle Grenzen des Wettbewerbs sprengen und dem
typischen Kopf-an-Kopf-Wettbewerb entkommen. Wie das geht?
Entwickeln Sie revolutionäre neue Leistungsangebote, die in
Ihrer Branche so noch nicht existieren und erobern Sie damit
vollkommen neue Kundensegmente:
Out-Of-The-Box! (mehr).
IKEA GreenTech – Produzierst Du schon Strom?
Es ist September und das Warten hat ein Ende: Der neue Ikea
Katalog ist da!
Beim Durchblättern fällt uns auf, dass sich das
Sortiment – wie jedes Jahr – kaum geändert hat. Ein
bisschen blumige Meterware hier, ein paar knuffige Kindermöbel
da. Fazit: Nichts hat uns tief beeindruckt. Nichts ist besonders schön - und
außer dem neuen Ektorp-Sessel auch nichts besonders hässlich.
Ikea hat ein Problem: Ikea-Kataloge verführen nicht zum
Träumen vom Unerreichbaren. Die Möbel sind real, erschwinglich und einfach nur
vernünftig. So wie Baumwollunterhosen. Hinzu kommt: Die Ikea-Klassiker hat nun wirklich
jeder zu Hause, die teuren Möbel kauft man jedoch anderswo.
Damit kann Ikea (noch) gut leben – doch arbeiten die Schweden
bereits an der Zukunft, die über Möbel weit hinausgeht: Ikea investiert in den
nächsten fünf Jahren 50 Mio. Euro in grüne Technologien wie Solarenergie,
sparsame Lichttechnik und Wasseraufbereitung.

Die Tochterfirma Ikea GreenTech im südschwedischen Lund
soll in drei bis vier Jahren Sonnenkollektoren und Wasserfilter für den Verkauf in Ikea-Märkten produzieren bzw. die
Fertigung in etwa fünf bis zehn Partnerfirmen koordinieren.
Sonnenkollektoren sind Produkte, bei denen die
Montage 50 Prozent der Gesamtkosten ausmachen, so GreenTech's Managing Director Johan Stenebo.
Hier liegen die Stärken von Ikea. Denn schließlich
sind Billy, Ivar & Co. nicht deshalb so erfolgreich, weil sie
das Zeug zu echten Designklassikern haben – sondern weil sie
funktionell sind und ihr modulares Baukastensystem,
ihr platzsparender Transport und die Selbstmontage den Preis
drastisch drücken.

Querdenk-Chance
Grüne
Technologie als Mitnahmeartikel im Möbelhaus? Das kommt in der
Möbelbranche einer mittleren Revolution gleich. Und darum geht
es. Innovation bedeutet, etwas zu tun, was die Konkurrenz nicht erwartet.
Das ist quasi der Test, den Sie bei jeder neuen Idee machen sollten. Wenn
es sich um etwas handelt, bei dem alle Wettbewerber mit den Köpfen nicken und
sagen: ‚Oh ja, das macht Sinn’, dann gibt es möglicherweise bereits ein Dutzend
Leute, die es so oder so ähnlich längst umsetzen.
Quellen und weiterführende Informationen
>"Shopping for cleantech at Ikea", Cleantech Group, 06.08.2008
>Homepage
Ikea
>Mehr Beispiele zu Out-Of-The-Box
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING

Mit dem Status Quo zufrieden geben? Niemals! Und das gilt auch
für die Frage: Wer sind eigentlich unsere Kunden? Richten Sie
den Blick über die existierende Nachfrage hinaus. Eine riesige
neue Zielgruppe wartet darauf, von Ihnen erschlossen zu
werden: Kunden, die bisher gar nicht die Leistungsangebote
Ihrer Branche gekauft haben
(mehr)!
Casual Concerts – Deutsches Symphonie Orchester Berlin
Ein junges Publikum mit klassischer Musik zusammenzubringen – das ist nicht ganz
einfach.
Ermäßigte Eintrittskarten reichen oft nicht aus, man müsste vielen Jugendlichen schon etwas
draufzahlen...
Und doch sind Symphonieorchester, Theaterensembles und Opernhäuser darauf
angewiesen, sich ihr zukünftiges Publikum schon heute zu erschließen.
Auf der Suche nach jungen Kunden geht das
Deutsche Symphonie-Orchester Berlin ebenso unkonventionell wie erfolgreich
vor: Klassik wird total unklassisch serviert.

In den Casual Concerts, die Chefdirigent Ingo Metzmacher von seiner
letzten Wirkungsstätte aus Los Angeles mitgebracht hat, treten die Musiker in
lässigem Look auf. Und auch für das Publikum gilt kein Dresscode. Jeder kommt
wie er mag.
Die Preise sind auf allen Plätzen gleich und günstig, bei freier Platzwahl.
Darüber hinaus moderiert der engagierte Dirigent den Abend. Klassik-Verweigerern
und Laien bietet er so einen unterhaltsamen Einstieg in die "ernste"
Musikkultur. Nach den Konzerten kann das Publikum in der After-Concert-Lounge feiern.

Querdenk-Chance
Das Deutsche
Symphonie-Orchester Berlin zeigt, wie sich eine Kundengruppe ansprechen lässt,
die mit einem Konzertbesuch bisher eher gediegene Langeweile in uncoolen und
unbequemen Outfits verband.
Der Lösungsansatz liegt in der neuen Definition des Wettbewerbs. Denn das
Ensemble hat festgestellt: Es konkurriert bei jungen Besuchern mit allen
möglichen Freizeitangeboten: Cafés, Kinos, Szenebars, etc.
Die nächste Erkenntnis:
Kunden schenken ihre Aufmerksamkeit eben dem Unternehmen, bei dem sie sich wohl
fühlen. Und dabei vergleichen sie immer Äpfel mit Birnen!
Deshalb gilt: Wer raus will aus dem Durchschnitt, aus der toten Mitte, muss seine Konkurrenz
klar definieren – aber bitte den Kreis nicht zu eng ziehen!
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Deutsches
Symphonie Orchester Berlin
>Direkt zu den Casual Concerts
>Mehr Beispiele zu Customer Discovery
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Innovation ist kein Prozess, der hinter geschlossenen
Unternehmensmauern stattfinden muss. Statt alles selbst zu
erfinden, verfolgen Business-Querdenker die Idee der
Outside-Innovation: Unternehmensmauern werden geöffnet und
Kunden, Anwender, Zulieferer und externe Experten aktiv in die
Gestaltung und Entwicklung neuer Produkte integriert:
Outside-Innovation!
(mehr).
InnoCentive – Haben Sie ein Problem? Fragen Sie einfach alle!
Eine Art eBay für Innovationsideen - so lässt sich das Geschäftsprinzip der
Ideenbörse InnoCentive beschreiben.
Und das funktioniert so: Eine Firma sucht
nach einer Lösung für ein Problem, das ihre Entwicklungsabteilung allein nicht
lösen kann. Sie stellt ihre Frage mit ein paar Sätzen, Formeln oder Grafiken auf
der Website von InnoCentive und lobt ein Preisgeld aus.
Auftraggeber sind Unternehmen wie BASF, Novartis, Nestlé,
Procter & Gamble oder Boeing. Entsprechend breit ist die
Spannweite der Fragestellungen:
Methoden zum Testen von entzündungshemmenden Mitteln werden ebenso gesucht wie
Zutaten für Hautbräunungspillen.

Als Lösungsfinder stehen mehr
als 90.000 Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen von Biochemie bis Materialwissenschaften bereit.
Bei erfolgreicher Vermittlung behält sich InnoCentive
40 Prozent der Prämie ein.
Laut Dwayne Spradlin, Präsident und CEO von InnoCentive,
wurden bereits mehr als 250 Probleme gelöst und jeweils etwa
zwischen 10.000 und 25.000 US-Dollar Lösungsprämien gezahlt.
Bis 2011 sollen mindestens 10.000 "Challenges" gelöst werden:
"Ich will, dass wir bei Problemen die erste Adresse sind."
Interessanter Aspekt: Der größte Anteil der bei
InnoCentive registrierten Wissenschaftler stammt aus China, gefolgt von
den USA, Indien und Russland.

Eine Firma sucht um Rat im InnoCentive-Forum.
Belohnung: 50.000 US-Dollar!
Querdenk-Chance
Fazit 1: Homogenität ist ein echter Ideen-Killer:
Bei InnoCentive hat man
herausgefunden, dass die meisten Problemlöser branchenfremd sind. Je weiter sie beruflich von der
Fragestellung weg waren, desto Erfolg versprechender war ihre Lösung!
Fazit 2: Es rechnet sich: Wo früher
Forschungsabteilungen vor sich hin werkelten, springen heute Ideenplattformen
wie InnoCentive ein. Detailfragen, für die es im eigenen Haus keine Fachleute
gibt, werden so kostengünstig outgesourct an Lösungsfinder in aller Welt.
Quellen und weiterführende Informationen
>"If You Have a Problem, Ask Everyone", New York Times, 22.07.2008
>Homepage InnoCentive
>Mehr Beispiele zu Outside Innovation
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Statt das Alte immer weiter zu perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker
einen anderen Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und brechen
aus alten Mustern aus. Das Ergebnis: Die Erschließung neuer
Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).
GE Caulk Singles – Fugen Abdichten für Zwischendurch
Heimwerker kennen das Problem: Müssen Fugen im Badezimmer neu abgedichtet
werden, geht man in den Baumarkt und kauft Silikon. Das gibt es allerdings nur in der großen Profi-Silikon-Kartusche.
Doch meist verwendet man nur einen Bruchteil der gekauften Masse – der Rest vertrocknet irgendwo im Keller...

GE Sealants, die Dichtungsmittelsparte des General-Electric-Konzerns,
macht dieser Misere ein Ende mit den Caulk Singles (to caulk = abdichten, verfugen).
Das sind kleine Beutel
mit gerade so viel Silikonmasse, wie man für die üblichen Reparaturen in Bad oder Küche benötigt.

Das ist praktisch. Denn eine handelsübliche 310ml-Kartusche in die Spritzpistole
einzuspannen ist in den meisten Fällen wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Mit 2,99 US-Dollar pro Packung sind die Caulk Singles nicht gerade günstig.
Wenn man aber bedenkt, wie viel ungenutzte, eingetrocknete Dichtungsmasse
in den Kellern verkommt, relativieren sich Aufpreis und Mehrverpackung schnell.
Querdenk-Chance
Zugegeben: Dichtungsmasse in homöopathischen Dosen zu verkaufen ist keine
Durchbruchinnovation. Bei Lebensmitteln etwa sind Packungsgrößen für den
individuellen Verbrauch längst auf dem Vormarsch – denken Sie an Kaffeepads.
Dennoch sind die Caulk Singles eine hochinteressante Innovation – weil GE hier
ein Low-Interest-Produkt zu einem attraktiven
Mitnahmeartikel macht. Denken Sie an die Teelichter und künftig auch Sonnenkollektoren bei Ikea ;-)
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage
Caulk Singles
von GE Sealants
>Mehr Beispiele zu
Produkt-DNA
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Essen auf Rädern für Hunde

In Wien wurden unlängst
25.000 Schilder in Grünflächen und vor jeden einzelnen Baum gepflanzt, um
gegen liegengelassene Hundstrümmerln (Hundekot) mit Strafen zu drohen. Waste
Watcher und eine "Kehrforce" (kein Witz!) kontrollieren.
Die lustigen Slogans lauten: "Nimm ein Sackerl für mein Gackerl"
oder "Du hast es in der Hand". Die Schilder sind so beliebt, dass ein Großteil
bereits verschwunden ist...
Wie gut haben es da Vierbeiner in Bombay: Dort gibt es einen Service, der warmes
Mittagessen ins Haus liefert. Nicht für Herrchen oder Frauchen, sondern für
Hundchen: "Home-Care
Dog Food" (Essen auf Rädern für Hunde).
Besonders beliebt sei ein Menü aus Reis, Mais, Hirse und Weizen. Fleisch oder
Gemüse sind Optionen. Preis: zwischen umgerechnet knapp 60 Cent und einem Euro
pro Mahlzeit. Acht Angestellte sind dafür täglich auf den Pfoten, pardon:
unterwegs.



Förster & Kreuz sind Management-Vordenker einer neuen Generation.
Leidenschaftlich, kämpferisch und erfrischend bringen Sie Führungskräfte und
Ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und
ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und
Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind.
Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und
nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu
machen.
   
    
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von
Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, SAP, Siemens und weiterer
namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin
Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
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Geschäftsführer: Anja Förster, Dr. Peter Kreuz
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Redaktion:
Anja Förster, Simone Holstein, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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