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Letzte Woche brauchten wir dringend eine kleine Pause
von der Arbeit an unserem neuen Buch. Wir wollten gemütlich im Café
frühstücken, Zeitung lesen, Leute angucken, plauschen. Das
Café, das wir ansteuerten, sah hübsch aus. Vor der Tür eine schwarze
Schiefertafel mit dem Hinweis auf das 15 Meter (!) lange
Frühstücksbuffet.
Im Café sehen wir: Die Auswahl ist tatsächlich riesig – hat aber
leider nichts, was uns wirklich überzeugt: zuckerreiche
Industriemarmelade, Tütencornflakes aller Art, Weißbrot und
aufgeblasene Weißmehlbrötchen. In einer silbernen Schale schwimmen
Butterklumpen im Eiswasser - langsam vor sich hinschmelzend mit den
Leberwurstresten vom Vorgänger. Nein danke!
Wir sind dann nach Hause gegangen. Haben unser Müsli auf den Tisch
gestellt, Kaffee dazu, sonst nichts. Und haben uns gefreut!
Darüber, dass es etwas gibt, das in seiner schlichten Perfektion
einfach richtig gut ist. Nur eine Schale selbstgemachtes Müsli
von bester Qualität. Und ein klares Nein zu schierer Masse, allem
Überfluss und Schnickschnack.
Unser Gespräch kam auf Tim Cook, den Chief Operating Officer bei
Apple und potenziellen
Nachfolger von Steve Jobs. Er hat kürzlich zu Investoren gesagt:
"Wir sind das fokussierteste Unternehmen, das ich kenne. Wir sagen
jeden Tag NEIN zu guten Ideen."
Wir finden das äußerst bemerkenswert! Zur optischen
Veranschaulichung:
Fast die gesamte Produktpalette von Apple, einem Konzern mit einem
Umsatz von 40 Milliarden Dollar im Jahr, passt auf unseren Esstisch!!
Wir kennen Unternehmen, die mindestens 40 Lkws brauchen, um ihr
Sortiment auszubreiten, aber nicht mal eine halbe Million Umsatz
machen.
Wie ist das bei Ihnen?
Fokussierte Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz
DANKE! Unser neues
Zitatebuch
Das
hätten wir nicht erwartet!
Über 50.000 Zitatebüchlein haben wir in den letzten Wochen versendet. Was
nichts anderes heißt, als dass wir alle gemeinsam 50.000 Menschen eine kleine
Freude gemacht haben. Wir sind stolz auf SIE! Und glücklich, solche Leser zu
haben wie SIE!
Inzwischen haben wir nachdrucken lassen.
Falls Sie also noch ein paar Exemplare an Freunde, Kollegen, Chefs, Mitarbeiter,
Kunden etc. verschenken wollen, gerne! Ob 10 oder 210 Exemplare, wir schicken sie Ihnen kostenlos und
unverbindlich – solange unser neuer Vorrat reicht.
Hier können Sie
Ihre Exemplare bestellen, schon mal einen ersten Blick hineinwerfen oder auch
eine PDF-Version
herunterladen.


Backstage Talk: Roland Diry
vom Ensemble Modern
In Frankfurt haben wir den Klarinettisten Roland Diry
getroffen. Er ist Geschäftsführer des Ensemble Modern (EM), einem
der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Orchestermusik.
Das EM, das ausschließlich Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zur
Aufführung bringt, ist auch organisatorisch etwas Besonderes - und
genau das interessiert uns: Ohne Chefdirigenten und künstlerischen
Leiter entscheiden die Musiker über alle Angelegenheiten gemeinsam.
Wie das funktionieren kann, lesen Sie hier...
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Kreuz bei TWITTER
Backstage: Six Senses
Was ist Strategie? Michael Porter bringt es genial auf den Punkt: "Der Kern
einer Strategie besteht darin zu bestimmen, was man NICHT macht." Wir fanden
diese Aussage so genial, dass wir sie in
unser neues
Zitatebüchlein aufgenommen haben, das gerade erschienen ist. Was Porter
damit zusammenfasst, entspricht ziemlich genau der Philosophie des Hotelkonzerns
Six Senses. Das Unternehmen betreibt Fünf-Sterne-Resorts an den schönsten Orten
der Welt. Seeeeehr teure Resorts. Uns werden Sie da vorerst nicht treffen (was wir
sehr bedauern) – Madonna schon.
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Madonna scheint viel weniger Diva zu sein als kolportiert wird, denn für
Diventum ist in den Six Senses Hotels kein Platz: Das Prinzip heißt
„intelligenter Barfußluxus“ – eine Sorte Luxus, die hilft herunterzukommen statt
abzuheben.
Barfuß ist ernst gemeint: Eine Kundin, die im Six Senses
Malediven anreiste und sich weigerte, ihre Manolo Blaniks auszuziehen, wurde
deswegen von der Geschäftsführung umgehend (und höflichst) ins nächste Hilton
verfrachtet. Auf Hotelkosten, versteht sich. Denn wer mit der Ausrichtung von
Six Senses nicht klar kommt, ist
woanders einfach besser aufgehoben.
Das finden wir geradlinig. Mal ehrlich: Wer will denn schon wirklich im Urlaub
einen hauptberuflichen Rückeneincremer haben, der die ganze Zeit neben der Liege
steht? Wer will wirklich, dass ihm ein Rudel von Bediensteten ständig hinterher
zuppelt, Kaviar hier, Cocktail da, jede Tür beflissen öffnet und im Bad das
Handtuch zum Händetrocknen reicht? Eigentlich will man doch im Urlaub vor allem
seine Ruhe! Bei Six Senses wird der Gast zwar umsorgt, aber er ist NICHT König.
Das ist allein die Natur, auf die alle Rücksicht nehmen müssen. Wahlspruch: "Der
einzige Kunststoff, den wir akzeptieren, sind die Kreditkarten unserer Gäste."
Sonu Shivdasani, Gründer der Six-Senses-Hotels, erklärt die Strategie so: „Im Gegensatz zu den anderen Luxushotels fragen wir uns nicht
ständig: Was erwarten unsere Gäste und wie können wir das, was sie bereits an
Luxus und Annehmlichkeiten kennen, noch übertreffen? Unsere Kernfrage ist eine
andere – nämlich: Was können wir den Gästen bieten, das sie zuhause NICHT
haben?”
High-Tech, DSL und Wireless haben schon alle. Das gibt es hier nicht.
Dafür Entschleunigung, Stille, Schwimmen mit Schildkröten. Und eine Belohnung
für Gäste, die sich freiwillig an einem lokalen Projekt beteiligen, das der
örtlichen Gemeinschaft zu Gute kommt: Für die Mitarbeit gibt es eine zusätzliche
Woche im Six Senses kostenlos. Wenn das mal kein Ansporn ist!
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Der wirtschaftliche Erfolg gibt Sonu Shivdasani recht. Als er 1995
sein erstes Fünf-Sterne-Resort eröffnete, reagierte die Branche kopfschüttelnd
bis belustigt. Heute macht sein Hotelkonzern weltweit 140 Millionen Dollar
Umsatz im Jahr. Schlüssel dieses Erfolgs ist ganz klar die Einzigartigkeit des
Konzeptes. Diese Unverwechselbarkeit fußt auf einer klaren Positionierung und klaren
Werten, die sich konsequent in Denken und Handeln auf allen Unternehmensebenen
wieder finden. Ein Rezept, das nicht nur für die Top-Hotellerie gilt,
sondern für jedes Unternehmen. Und, wie wir meinen, auch für jeden einzelnen
Menschen.

Backstage: Tongal
Eine Sache, die uns immer wieder glücklich macht: Geld verleihen.
Und zwar bei Kiva.org. Kiva schafft die Verbindung zwischen Kleinstunternehmern
aus der Dritten Welt und Menschen wie uns: Die Unternehmer brauchen Geld, um
Vorräte aufzustocken, einen Transporter zu kaufen oder das Ladendach zu decken,
damit es nicht mehr hinein regnet. Wir suchen das Gefühl, ein aktiver Part nicht
nur unserer, sondern auch ihrer Welt zu sein –
indem wir unser Geld an sie
verleihen und es auch wieder zurück haben wollen. So funktioniert aktive
Entwicklungshilfe, die Menschen nicht von Spenden abhängig macht.
Eine sehr gute
Sache. Allerdings auch eine, die immer mehr als einen Satz braucht, um sie zu
erklären. Kiva hat deshalb nach einer Filmfirma für einen Werbefilm gesucht, der
das Prinzip veranschaulichen soll. Fündig geworden sind sie bei Tongal, einem
Ableger der Software-Entwickler
TopCoder (ja, von denen hatten wir schon im Dezember berichtet):
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Jack Hughes, der TopCoder-Gründer, hat sich mit James DeJulio
zusammengetan, der aus der Filmbranche stammt. Gemeinsam haben sie das
TopCoder-Rezept – Crowdsourcing – auf das Filmgeschäft übertragen: Anstatt
Mitarbeiter einzustellen, schaffen sich Firmen eine Community aus Fachleuten.
Kommt ein Auftrag rein, wie im Falle von Kiva ein
30-Sekunden-Werbefilm, dann wird dieser in die einzelnen Produktionsphasen
zerlegt (Idee, Pitch und Video) und innerhalb der Community als Wettbewerb
ausgeschrieben. Jeder kann mitmachen. Aber nur einer gewinnt. Und auch nur die
besten fünf werden abgestuft entlohnt.
Die gute alte soziale Marktwirtschaft ist das natürlich nicht. Tongal hat für
die ausgeschriebenen kreativen Prozesse keine Mitarbeiter, also auch niemanden,
für den die Firma Verantwortung tragen müsste. Manche werfen Jack Hughes und
James DeJulio deswegen Ausbeutung vor. Crowdsourcing ist sicher keine Idee, die
man beliebig auf jedes andere Unternehmen übertragen kann – zumal sich nicht
jeder Arbeitsprozess in Abschnitte zerlegen und an sich rangelnde Einzelkämpfer
outsourcen lässt. Man darf aber im Fall von Tongal nicht vergessen,
dass die Filmbranche ohnehin schon in vielen Bereichen ein System aus
Projektarbeitern ist, die sich für Aufträge zusammen finden. Und, das betonen
Hughes und DeJulio immer wieder, sich niemand beteiligen muss,
wenn er nicht will. Wer mitmacht, hat Spaß daran.
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James DeJulio dazu: „Ich denke Crowdsourcing macht dann Sinn, wenn das Spiel
zur Arbeit wird und die Arbeit zum Spiel.“ Und das ist nun wirklich ein
springender Punkt! Es geht darum, den Enthusiasmus der Beitragslieferanten zu
befeuern, indem sie die Chance bekommen, etwas zu leisten, auf das sie so
richtig Lust haben und bei dem sie zeigen können, was sie drauf haben.
Wenn
Unternehmer und Chefs ihre Mitarbeiter fragen, was sie WIRKLICH mal gerne tun
würden und ihnen die Chance geben, das auch innerhalb der Firma zu tun,
dann wird genau das Engagement, die Leidenschaft, die Kreativität freigesetzt,
die sich jeder Unternehmer und Chef doch eigentlich wünscht.
Oder?

Outtake: Shave Mobile
Exportweltmeister? Darauf hatten wir ein Abo. Leider ist das Schnee von
gestern, denn China holen wir so schnell nicht mehr ein. Erst recht nicht, wenn
die Chinesen mit solchen unglaublichen Innovationen den Markt fluten wie mit
dem Shave Mobile – dem Handy, das auch ein Rasierer ist!
Für Manager mit unzeitigem Bartwuchs und ohne Zeit ist das DIE
Erfindung: Endlich Babypopowangen haben und an der Börse zocken - und das auch
noch gleichzeitig!
Ist das nicht fantastisch? Genau: Fantastisch ... wenn das Ding denn auch
tatsächlich existiert – so ganz sicher waren wir uns da im Zeitalter von
Photoshop nicht. Die Website, auf der wir das chinesische Produkt
entdeckt haben, ist nämlich in Japanisch. Und wann genau haben Sie zuletzt einen
bärtigen Japaner oder Chinesen gesehen? Aber vielleicht liegt das ja auch nur am Shave Mobile ...

Up to date: Förster & Kreuz
Was war in der letzten Zeit so los?
Letzte Woche haben wir uns mit unserem Kollegen
Seth Godin
in Antwerpen getroffen. Unser Gespräch werden wir im Juni in New York
fortsetzen.
Anja war beim Unternehmerforum der Volksbank Breisgau. Einen interessanten
Bericht und viele Fotos gibt es
hier.
Live und in Farbe können Sie uns in den kommenden Wochen in
Uster bei Zürich am 22. April und in
Nürnberg am 27. April sehen. Wir
würden uns freuen, Sie zu treffen! Die Termine mit allen öffentlichen
Veranstaltungen finden Sie in unserem
Tourkalender oder auf unserer
Facebook-Seite, dem Treffpunkt einer sehr regen Community mit mittlerweile
über 250 Fans.
Ansonsten genießt unser neues Buch momentan höchste Priorität. Es wird am 13.
September erscheinen und in diesem Monat ist der Abgabetermin für
unser Manuskript.
Fotos fürs Cover haben wir Ende März in München gemacht. Weitere Infos folgen hier in Kürze...



Förster & Kreuz
Förster & Kreuz sind Vordenker einer neuen Generation
in Wirtschaft und Management.
Leidenschaftlich. Kämpferisch. Erfrischend. Sie bringen Führungskräfte und ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin Petra Steurer:
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522; 
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Verantwortlich für den Inhalt: FÖRSTER & KREUZ GmbH; Geschäftsführer: Dr. Peter Kreuz,
Anja Förster; Sitz: Heidelberg; Amtsgericht Mannheim: HRB 704510
c/o NO LIMIT· PR und Marketing Steurer, Petra Steurer, Rosenstrasse 12; CH-9430 St. Margrethen; Schweiz; Fax (Schweiz): 0041-71-7400926
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Kontakt: Kontaktdaten bei Anfragen für Vorträge, Workshops oder Beratungsprojekte sowie für Interviews oder Presseartikel finden Sie
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